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Edwin Arlington Robinson (1921): Credo
I cannot find my way: there is no starIn all the shrouded heavens anywhere;
And there is not a whisper in the air
Of any living voice but one so far
That I can hear it only as a bar
Of lost, imperial music, played when fair
And angel fingers wove, and unaware,
Dead leaves to garlands where no roses are.
No, there is not a glimmer, nor a call,
For one that welcomes, welcomes when he fears,
The black and awful chaos of the night;
For through it all – above, beyond it all –
I know the far sent message of the years,
I feel the coming glory of the light.
Ich finde meinen Weg nicht: Nicht ein Stern
Ist am verhangnen Firmament zu sehn;
Nicht einen Laut hört man durch Lüfte gehn Lebendiger Stimme: einen nur, so fern,
Daß ich ihn nur als Nachhall höre, gern,
Erhabener Musik von einst, wenn Feen –
Und Engelsfinger flochten ungesehn
Zu Kränzen totes Laub, wo Rosen fern.
Nein, nicht ein Schimmer rings und nicht ein Laut
Für den, der preist – zwar fürchtet, und doch preist
Das Chaos, schwarz, voll Graun, der Nacht, des Nichts;
Doch über, hinter allem – o vertraut
Kommt Kunde mir von ferner Jahre Geist,
Spür kommen ich die Glorie des Lichts!
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